It’s officially called a ‘transfer accelerator’ by Dutch railway maintenance company ProRail, but everyone else would say it’s a slide. An awesome slide. Installed next to a stairway at the newly renovated railway station Overvecht in the city of Utrecht, the slide offers travellers the opportunity to quickly reach the railway tracks when they’re in a hurry. But above all, the slide is a great instrument to make the city more playful.
(Thanks to the Pop-Up City for pointing us to this fun piece of official urban bricolage)
Migration 101 in 8 minutes.
(Source: thisbigcity)
Geometric Street Painting Runs Through Switzerland Village
Talk about the old world and the new world colliding! Every year, the small Switzerland ski town village of Vercorin asks artists to come and create works during the summer months. They’re not looking for a singular sculpture, they’re interested in creative projects that incorporate the entire village.
How cool is Vercorin? Must visit in the summer time.
Artist: Lang/Baumann
The search for new ways of urban strategies to encounter local problems, the development of active citizenship and the creation of a new identity has begun in Duisburg-Marxloh several years ago.
A report by Urban Rhizome
___ Duisburg-Marxloh - Then and Now
The city district in the north of Duisburg, Germany, is just recovering from its stigmata of being the dangerous „no-go-area“ in North Rhine-Westphalia and was simply called „Little Istanbul“.
Marxloh experienced a population boom in the early 20th century along with an increasing industrialization along the Ruhr River. In the 1920s Marxloh was no longer a village, but consisted of about 35,000 inhabitants.
As a result of de-industrialization Marxloh´s population dropped down to 17,500 until today. Between 1980 and 1994, 11.000 people lost their jobs in the coalmines and steel factories.
Now 34% of the population are recipients of social benefits, the vacancy rate is at 12%. The average education level is low, the unemployment rate is at 23%. Up to 70% of Marxloh´s inhabitants are residents with a migration background from Turkey.
Through a regional, national and European 130 million Euro funding, aiming at the restructuring of the down-going district, starting in 1985, Marxloh is since then continuously improving its image.
Of course - the approaches of refurbishing facades, squares and parks have also been criticized due to a minimum-integration of community proposals.
___ “Gangster’s Paradise” becoming “Germany´s Most Romantic Street”

In spite of all the quarrels - this is an example of an extraordinary successful collaboration between the citizens of Marxloh and the Municipality:
In 2008, Germany´s biggest Mosque proudly opened its doors in Marxloh.
Read morein der Frankfurter Rundschau: “Tatort Stadt”
“Ihr Konzept sieht vor, neben Anwohnern und Geschäftsleuten auch Menschen anzusprechen und „aus ihrem Alltag abholen“, die solchen Prozessen sonst eher fern bleiben, und eine möglichst breite Öffentlichkeit zu schaffen. Dabei, sagen die Planer, gehe es um die Frage, wie man seine Stadt wahrnehme und wie man sie sich aneignen könne. Dazu soll es eine Anlaufstelle vor Ort geben, eine Ausstellung und Workshops, einen Ideenbasar und Führungen etwa mit Schülern oder mit Behinderten, stets mit dem Ziel, von eben diesen Zielgruppen etwas über ihre Bedürfnisse und Anforderungen zu erfahren.”
und in der Offenbach Post: “Bürger redet vorher mit”
“Mustafa Tazeoglu, Mitinhaber der Stadtentwicklungsagentur „Urban Rhizome“ und Pate der Stipendiaten, hat nach eigenen Worten schon „viele kranke Städte“ gesehen. Geboren und aufgewachsen ist Tazeoglu in Duisburg-Marxloh, einem Viertel, das immer dann genannt wird, wenn die Rede ist von Ghetto-Bildung, Armut und sozialem Abstieg. Er verspürt aktuell einen Drang der Menschen, „an öffentlichen Projekten mitwirken zu wollen“. Erfrischend neu ist für ihn das „Parlament der Visionen“, Körbys und Kurtz’ idealtypisches Partizipationsverfahren.”
Aufgabenbeschreibung:
Am “Tatort” Offenbach waren neue Ideen und Konzepte für eine Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbs zum Platzumbau zu entwickeln. Dabei bestand die Herausforderung vor allem in der Berücksichtigung der vielfältigen Nutzerinteressen an dem zentral gelegenen öffentlichen Raum sowie an der Einbeziehung sowohl von Passanten wie Anwohnern und Geschäftsleuten.
Kurzbeschreibung des Projekts “Parlament der Visionen”
Ziel des Verfahrens ist die ergebnisoffene Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten eines städtischen Ortes unter Einbeziehung einer möglichst breiten Öffentlichkeit. Dabei steht die Aktivierung zur Auseinandersetzung und Sensibilisierung für die Probleme und Potenziale des Ortes im Fokus. In vier Schritten werden unterschiedliche Beteiligungsformen angeboten:
Der erste Schritt, die partizipatorische Bestandsaufnahme, ermöglicht eine niedrigschwellige, sogar rein passive Teilnahme am Verfahren. Kooperationen, eine Ausstellung, Stadtbegehungen, ein Marktplatzarchiv und das Marktplatz-Forum schaffen die notwendige Öffentlichkeit. Im zweiten Schritt werden in mehreren ganztägigen Terminen freie Entwürfe in Form von Szenarien erstellt, die von begleitenden Experten im bereichernden Diskurs qualifiziert werden. Mögliche Szenarien, die mit überschaubarem Aufwand erprobbar sind, werden in einem dritten Schritt über temporäre Aktionen umgesetzt und ausprobiert. Im vierten Schritt findet die Auswertung statt. Die Erfahrungen werden zusammengetragen und bilden die Entscheidungsgrundlage von mehrtägigen Evaluierungswerkstätten. Hier werden Nutzungskonflikte und Synergien am Modell deutlich und damit verhandelbar. Am Ende steht eine gemeinsame Zukunftsvision, die als Ergebnis in den anstehenden Wettbewerb einfließt.
Auszug aus dem Juryprotokoll
“Das Parlament ist sowohl als gut kommunizierbarer Begriff als auch als Instrument eine überzeugende Idee. Gleichzeitig verfügt der Ansatz über eine hohe Flexibilität. Verfahrensaufbau, Referenzen und Aufbereitung sind professionell. Der Zeitaufwand für das dargestellte Vorgehen wird allerdings als hoch eingeschätzt, auch wenn das Team ein großes Zeitbudget mitbringt. …”
Die Stipendiaten:
CITYDIDACTICS: Ragna Körby und Tobias Kurtz, beide Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung, Abschluss März 2011 bei Prof. Dr. Dolff-Bonekämper am Institut für Stadt- und Regionalplanung und bei Prof. Dipl.-Ing. Stollmann am Chair of Urban Design + Architecture

Verfasser
Rocco Zühlke, TU Berlin, Felix Zaiß, TU Berlin, Chair of Urban Design + Architecture
Das Konzept sieht vor, dass die Umnutzung untergenutzter Immobilien in Berlin transparenter gestaltet und für bürgerschaftliche Nutzungsmöglichkeiten geöffnet wird. Zur Information über geplante Umnutzungen und Verkäufe soll eine Internetplattform (“Open Berlin”) dienen, die als soziales Netzwerk konzipiert ist. Die Anwender registrieren sich und legen ein Profil an; hier können sie persönliche Daten, Interessen und Fähigkeiten einstellen. Bestehender Leerstand soll auf dieser Seite erfasst und archiviert werden. Nun haben die Bürger die Möglichkeit, sich Orte auszusuchen, an denen sie eine kreative Nutzungsidee realisieren möchten, sodann ein Expertenteam und Interessenten zu mobilisieren und im Folgenden idealerweise sogar die Realisierung selber in Angriff zu nehmen. Andere Nutzer haben die Möglichkeit diese Idee zu kommentieren, zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Der Beitrag unternimmt den Versuch, den Wert von Stadträumen nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten zu diskutieren, sondern auch im Hinblick auf deren sozialen Gebrauchswert.
Auszug Juryprotokoll
“Die Jury würdigt, dass dieser sehr grundlegende Beitrag eine grundsätzliche gesellschaftspolitische Fragestellung nach der wirtschaftlichen Teilhabe an Stadtentwicklung aufgreift. Die dargestellte Plattform zur Vorbereitung und Realisierung von Projekten will öffentliche Vergabeverfahren transparenter gestalten und stellt insofern einen wirklich neuen Beteiligungsansatz dar. Die Durcharbeitung der skizzierten Idee erscheint konsequent. Die Autoren sind sich den utopischen Elementen ihrer Konzeption bewusst. Da dieser Beitrag kaum unmittelbare Realisierungsaussichten aufweist, werten die vereinzelte Unklarheiten und Mängel in der Durcharbeitung (Vetorecht, starke Abhängigkeit von der Internetplattform) die Qualität der Arbeit nur in geringem Maße ab. …”

Unter dem Titel “mitMACHEN – Neue Wege zur Beteiligung der Öffentlichkeit” hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des BMVBS einen bundesweiten Ideenwettbewerb für junge Planer ausgelobt, bei dem neue Ideen und Konzepte für die Beteiligung der Öffentlichkeit bei raumbedeutsamen Verfahren erarbeitet werden sollten. Gerade der externe Blick junger Planerinnen und Planer verspricht neue und unvoreingenommene Sichtweisen und Ansätze, die wertvolle Impulse für die Diskussion um Beteiligung liefern können. Junge Absolventen und Studierende der unterschiedlichen Planungsfakultäten waren daher aufgefordert, ihre Ideen für innovative Beteiligungsstrategien in Form vont Handlungskonzepten aufzuzeigen und als Wettbewerbsbeitrag einzureichen.
Am 20. und 21. Oktober entschied in Berlin eine Fachjury über die Einreichungen. Mitglieder des Preisgerichts waren Eva Bödeker (Stadtplanungsamt Fulda), Prof. Dr. Bettina Oppermann (Leibniz Universität Hannover), Julian Petrin (Nexthamburg), Ines-Ulrike Rudolph (tx – büro für temporäre architektur), Mustafa Tazeoglu (Urban Rhizome) sowie Vertreter von BMVBS und BBSR. Vergeben wurden vier Stipendien (Absolventen) und sechs Auszeichnungen (Studenten).
Der Wettbewerb ist ein Baustein der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Polis is a collaborative blog about cities, with a global scope. It is a space for regular contributors and readers to share ideas and information about anything and everything urban, from multiple lenses. Our contributors come from a range of perspectives – from planning to art to architecture to social science.
Urban Rhizome ist eine Agentur für Stadt|Kultur|Ökonomie mit Sitz in Duisburg-Marxloh. Neben ihrer eigentlichen Arbeit, der Entwicklung neuer sozial-ökonomischer Konzepte und der Beratung zu Themen der (Inter)Kultur, Urbanität und lokaler Ökonomie, bietet Urban Rhizome Führungen durch den Stadtteil Duisburg-Marxloh an.
Goals:
- establishing new economical models as a reaction to social & socio-economical problems of shrinking cities
- reducing social & economical obstacles for entrepreneurs / citizens / institutions with a migration background
- optimising relations & appreciation between intercultural / cosmopolitan players in an urban society
- conveying intercultural competences for improved contact with entrepreneurs / citizens / institutions with a migration background
- connecting the issues of urban development, culture, and economy
The Center for Land Use Interpretation is a research and education organization interested in understanding the nature and extent of human interaction with the earth’s surface, and in finding new meanings in the intentional and incidental forms that we individually and collectively create. We believe that the manmade landscape is a cultural inscription, that can be read to better understand who we are, and what we are doing.
The organization was founded in 1994, and since that time it has produced dozens of exhibits on land use themes and regions, for public institutions all over the United States, as well as overseas. The Center publishes books, conducts public tours, and offers information and research resources through its library, archive, and website.
The CLUI exists to stimulate discussion, thought, and general interest in the contemporary landscape. Neither an environmental group nor an industry affiliated organization, the work of the Center integrates the many approaches to land user—the many perspectives of the landscaper—into a single vision that illustrates the common ground in “land use” debates. At the very least, the Center attempts to emphasize the multiplicity of points of view regarding the utilization of terrestrial and geographic resources.


