Im Rahmen des Entwurf- und Forschungsprojektes Campus Efeuweg – Modell(e) für eine neue Gropiusstadt haben wir im Sommersemesters 2011 Beteiligungswerkstätten konzeptioniert, durchgeführt und Aufgabenstellungen für Studenten entwickelt. Ziel der Werkstätten war es, daß die Studenten ihre Entwürfe für einen Schulcampus in der Gropiusstadt schon während des Entwurfsprozess den Schülerinnen und Schülern, sowie den Lehrern und Vertretern der Jugendeinrichtungen vor Ort präsentieren und durch diesen Austausch wichtige Impulse für ihre Arbeiten bekommen.
Die Entwurfsergebnisse sind jetzt in der Broschüre CAMPUS EFEUWEG - WAS GEHT? veröffentlicht.
DOWNLOAD DER AUSFÜHRLICHEN DOKUMENTATION (DOPPELSEITEN)
Für uns ein sehr wertvolles Feedback ist der Text von Katharina Schroth, die ihre Eindrücke der Werkstätten aus der Perspektive der teilnehmenden Studentin ausführlich in dem Text “Beteiligung ok - aber wie?” beschrieben hat.

Hintergrund: Campus Efeuweg – Modell(e) für eine neue Gropiusstadt ist ein Entwurfs- und Forschungsprojekt der Fachgebiete von Prof. Donatella Fioretti und Prof. Jörg Stollmann, Institut für Architektur, TU Berlin und Prof. José Mario Gutiérrez Marquez, Fakultät Architektur, Bauhaus-Universität Weimar, in Kooperation mit dem Wohnungsbauunternehmen degewo, dem Bezirk Neukölln, in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und den betreffenden Akteurinnen in der Gropiusstadt. Im Sommersemester 2011 haben innerhalb der Forschungskooperation „Campus Efeuweg“ Studierende in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schülerinnen und weiteren Nutzerinnen des Areals am Efeuweg verschiedene Alternativen für einen zukünftigen Campus entworfen. Die Vielfalt der studentischen Entwürfe wurde im August 2011 in der Gropiusstadt präsentiert, diskutiert und dann in einer gemeinsamen Arbeit von Team Efeuweg, einer Studierendengruppe, Expertinnen und den Kooperationspartnerinnen zu einer übergeordneten städtebaulichen Strategie weiterentwickelt. Diese bildet nun den Rahmen für die Realisierung von Einzelprojekten der beteiligten Akteurinnen.
A great website about new participation methods!
“EngagingCities is an online magazine that shares creative strategies and new technologies to foster public engagement for livable communities.
Cities are made of people. And cities should be influenced by the needs of the people who live in them, but that doesn’t happen often enough in today’s world. How could cities be improved if they were shaped by citizens with the help of experts, instead of being planned by the experts and handed to citizens as a finished product? EngagingCities is a gathering place for exploring the ideas and tools that are empowering people to become part of the creative process of planning for better communities.”
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A more detailed description is written in this article: Blogschau by Stefan Höffken.
DIY-URBANISM? PARTICIPATORY EVOLUTIONARY URBANISM? what a dream!
MVRDV-project in Almere Oosterwold, NL. Here the website of MVRDV. Here another article.



in der Frankfurter Rundschau: “Tatort Stadt”
“Ihr Konzept sieht vor, neben Anwohnern und Geschäftsleuten auch Menschen anzusprechen und „aus ihrem Alltag abholen“, die solchen Prozessen sonst eher fern bleiben, und eine möglichst breite Öffentlichkeit zu schaffen. Dabei, sagen die Planer, gehe es um die Frage, wie man seine Stadt wahrnehme und wie man sie sich aneignen könne. Dazu soll es eine Anlaufstelle vor Ort geben, eine Ausstellung und Workshops, einen Ideenbasar und Führungen etwa mit Schülern oder mit Behinderten, stets mit dem Ziel, von eben diesen Zielgruppen etwas über ihre Bedürfnisse und Anforderungen zu erfahren.”
und in der Offenbach Post: “Bürger redet vorher mit”
“Mustafa Tazeoglu, Mitinhaber der Stadtentwicklungsagentur „Urban Rhizome“ und Pate der Stipendiaten, hat nach eigenen Worten schon „viele kranke Städte“ gesehen. Geboren und aufgewachsen ist Tazeoglu in Duisburg-Marxloh, einem Viertel, das immer dann genannt wird, wenn die Rede ist von Ghetto-Bildung, Armut und sozialem Abstieg. Er verspürt aktuell einen Drang der Menschen, „an öffentlichen Projekten mitwirken zu wollen“. Erfrischend neu ist für ihn das „Parlament der Visionen“, Körbys und Kurtz’ idealtypisches Partizipationsverfahren.”
Aufgabenbeschreibung:
Am “Tatort” Offenbach waren neue Ideen und Konzepte für eine Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbs zum Platzumbau zu entwickeln. Dabei bestand die Herausforderung vor allem in der Berücksichtigung der vielfältigen Nutzerinteressen an dem zentral gelegenen öffentlichen Raum sowie an der Einbeziehung sowohl von Passanten wie Anwohnern und Geschäftsleuten.
Kurzbeschreibung des Projekts “Parlament der Visionen”
Ziel des Verfahrens ist die ergebnisoffene Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten eines städtischen Ortes unter Einbeziehung einer möglichst breiten Öffentlichkeit. Dabei steht die Aktivierung zur Auseinandersetzung und Sensibilisierung für die Probleme und Potenziale des Ortes im Fokus. In vier Schritten werden unterschiedliche Beteiligungsformen angeboten:
Der erste Schritt, die partizipatorische Bestandsaufnahme, ermöglicht eine niedrigschwellige, sogar rein passive Teilnahme am Verfahren. Kooperationen, eine Ausstellung, Stadtbegehungen, ein Marktplatzarchiv und das Marktplatz-Forum schaffen die notwendige Öffentlichkeit. Im zweiten Schritt werden in mehreren ganztägigen Terminen freie Entwürfe in Form von Szenarien erstellt, die von begleitenden Experten im bereichernden Diskurs qualifiziert werden. Mögliche Szenarien, die mit überschaubarem Aufwand erprobbar sind, werden in einem dritten Schritt über temporäre Aktionen umgesetzt und ausprobiert. Im vierten Schritt findet die Auswertung statt. Die Erfahrungen werden zusammengetragen und bilden die Entscheidungsgrundlage von mehrtägigen Evaluierungswerkstätten. Hier werden Nutzungskonflikte und Synergien am Modell deutlich und damit verhandelbar. Am Ende steht eine gemeinsame Zukunftsvision, die als Ergebnis in den anstehenden Wettbewerb einfließt.
Auszug aus dem Juryprotokoll
“Das Parlament ist sowohl als gut kommunizierbarer Begriff als auch als Instrument eine überzeugende Idee. Gleichzeitig verfügt der Ansatz über eine hohe Flexibilität. Verfahrensaufbau, Referenzen und Aufbereitung sind professionell. Der Zeitaufwand für das dargestellte Vorgehen wird allerdings als hoch eingeschätzt, auch wenn das Team ein großes Zeitbudget mitbringt. …”
Die Stipendiaten:
CITYDIDACTICS: Ragna Körby und Tobias Kurtz, beide Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung, Abschluss März 2011 bei Prof. Dr. Dolff-Bonekämper am Institut für Stadt- und Regionalplanung und bei Prof. Dipl.-Ing. Stollmann am Chair of Urban Design + Architecture
Whether people grew up with board games, video games, sports or role-playing, most are familiar with the simple act of play. Mainly all childhood games share a common structure: there are players, there are rules, and there is the objective to “win”.
BureauVenhuizen’s “The Making Of” examines the well-known structure of game playing – and applies it to spatial planning and collective decision-making processes.



